Montag, 22. November 2004

Missionarsstellung


»Stealing Beauty« (IT/FR/UK 1996, Bernardo Bertolucci)
DVD

stealing_beauty

Als letztes Jahr »The Dreamers«, Bertoluccis aktuellster Film, herauskam, war ich hin- und hergerissen: Ja, natürlich, schön gefilmt, okaye bis gute Darsteller, auch klar. Aber. Der Mehwert des Films war mit dem einer durchschnittliche McDonalds-Abspeisung zu vergleichen. Erst fühlt man sich moderat befriedigt, dann merkt man, dass man immer noch Hunger hat bevor dann schließlich an die Stelle des Hungers eine sachte Übelkeit zu Tage tritt.

»Stealing Beauty« hat dasselbe Problem. Stetig kämpfen Darsteller und Landschaft verbissen um die Aufmerksamkeit des Zuschauers, das Leichte weicht dem Hau-Ruck-Gewolltem. Dabei ist natürlich auch hier wieder alles perfekt ausgeleuchtet, ausgestattet, geschminkt und gefilmt (Kamera: Darius Khondji). Allein: Die Geschichte schafft es nicht ein einziges Mal zu fesseln oder doch zumindest Aufmerksamkeit zu erregen.

Wobei die Idee schon etwas für sich hat. Das Motiv des In-die-Welt-hinausziehenden-Mädchens wird hier invertiert, von Amerika nach Italien zieht sie, nicht jedoch nach Rom, nein, in die behagliche kleine Welt der Toskana, wo Sozialkitsch noch als fortschrittlich gedeutet werden darf. Das ließe Platz für Reflektionen über »Drinnen und Draußen«, »Stadt und Land«, »Kindheit und Adoleszenz«. Das alles interessiert Bertolucci aber nicht. Er begnügt sich damit, rein ästhetisch zu wirken, die Geschichte läuft so nebenher und konsequenterweise hätte man sie auch gleich ganz weglassen können. Das hätte dem Film zumindest dieses Angestrengte genommen. So aber verliert er sich in der Diskrepanz von Story und Bildern.

Natürlich wird das alles von einer mehr oder minder sublim angedeuteten Erotik unterlegt, was bei Bertolucci nicht weiter verwundert. Man wird den Gedanken nicht los, einer Lolita-Variante eines lüsternen alten Mannes beizuwohnen. War die Sexualität im »Letzten Tango in Paris« noch eine ungestüme, rohe, eine in der sich Geschichte und Leben gleichsam wiederspiegeln, entspricht sie hier einer Weichzeichner-Erotik ohne jeglichen Anspruch. Missionarsstellung für ganz Spießige.

Das lässt sich natürlich auch als Kommentar zur `68er-Generation lesen: Ein Haufen alternder Menschen, abgeschnitten von jeder Realität einsam hausend, sich selbst immer wieder bestätigend, um ja nicht darüber nachdenken zu müssen, wer denn nun die Revolution eigentlich gefressen hat. Ein Film für die Toskana-Fraktion, viel drumherum, wenig Substanz.


Infos: IMDB

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rocknrollriot - 23. Nov, 11:46

filmgeschichten?

einen film anhand seiner geschichte zu diskreditieren scheint mir persönlich zu dünn. du vereinfachst, reduzierst ein komplexes bild-text-ton-gefüge auf wenige floskeln (die du als geschichte/botschaft identifizierst) und versenkst das komplette werk anschließend im ideologischen tümpel, feierlich flankiert von hülsenvokabular der marke "anspruch", substanz" oder gar "mehrwert"(SIC!).
sätze wie "Weichzeichner-Erotik ohne jeglichen Anspruch. Missionarsstellung für ganz Spießige." klingen vielleicht gut, sagen aber nix. eine doppelte dopplung, die - zugegebenermaßen stilistisch gewandt - diffamiert, anstatt glaubhaft zu argumentieren. an dem punkt holen dich deine vorwürfe selber ein.
ciao rocky

txt - 23. Nov, 13:49

Hallo Rocky.

"einen film anhand seiner geschichte zu diskreditieren scheint mir persönlich zu dünn."

Um genau zu sein: Ich diskreditiere ihn aufgrund der Diskrepanz seiner Ästhetik und seiner Geschichte.

"du vereinfachst, "

Aber immer! Ich betreibe hier keine ausgewogen-wissenschaftliche Filmanalyse, sondern die Schilderung eines subjektiv-gefärbten Filmerlebnisses. Hätte ich den Anspruch, vorzugehen, wie du es forderst, ich schriebe das nicht in einem Blog. Das sollte aber eigentlich klar sein.

"reduzierst ein komplexes bild-text-ton-gefüge"

Gehts ne Ecke kleiner, büdde? Das "bild-text-ton-gefüge" heisst bei mir Film.

"auf wenige floskeln (die du als geschichte/botschaft identifizierst) und versenkst das komplette werk anschließend im ideologischen tümpel,"

"Kann" schrieb ich. Nochmal: Das ist eine subjektive Sache hier, nur eine Lesart eines Aspektes des Films. Mir zumindest drängte sich der Vergleich geradezu auf, vielleicht auch weil die 68er seit geraumer Zeit wieder stärker medial be- und verachtet werden.

Natürlich könnte ich auch tiefer auf die zugekleisterte Tonspur, diese stylishe Beleuchtung und die kitschigen Farben eingehen. Du magst recht haben, dass das einer eingehenderen Betrachtung zu Gute liefe. Allein, auch das würde mein Votum eher verstärken.

"feierlich flankiert von hülsenvokabular der marke "anspruch", substanz" oder gar "mehrwert"(SIC!)."

Ja ekelisch, i know. Dafür sage ich nicht "werk", wenn ich keine Fabrik meine. Aber diese schöne Alliteration bei "feierlich flankiert" ist sehr fein. Lassen wir das, Späßle g´macht. (Im Übrigens war hier eigentlich "Nährwert" gemeint, sonst passte es ja gar nicht zu McDonalds.)

"sätze wie "Weichzeichner-Erotik ohne jeglichen Anspruch. Missionarsstellung für ganz Spießige." klingen vielleicht gut, sagen aber nix."

Wir könnten jetzt hier über text-/sprachlichen Sinn und Unsinn streiten, ich würde dir dann so einige Tempel, sics! (sic) und schiefe Bilder um die Ohren hauen, aber darum geht es dir doch bestimmt nicht, gell?

Im Ernst: Das mit der "Weichzeichner-Erotik" ist soweit hergeholt nicht. Schau du dir doch bitte jetzt mal die Farben an. Die Beleuchtung. Die Kleidchen Liv Tylers (so ihr nicht gerade – upps, wie ungeschickt – der Träger verrutscht ist). Da blickt Emanuelle um die Ecke, dass es eine wahre Freude ist. Vor allem wohl für Bertolucci. Wo ist denn da bitte die Schönheit hin, mit der er Maria Schrader in Szene zu setzen wusste?

"eine doppelte dopplung, die - zugegebenermaßen stilistisch gewandt - diffamiert, anstatt glaubhaft zu argumentieren."

War das ein Lob? Ich habs doch gesehen! ;)
Wo war jetzt die doppelte Dopplung noch gleich? Ich argumentiere nämlich durchaus und wiederhole das auch gerne noch mal.

"an dem punkt holen dich deine vorwürfe selber ein."

Meine Vorwürfe holen mich ein? Inwiefern?

Mal eben zum Film: Was macht diesen für dich so verteidigenswert? Wo siehst du in dieser kruden Ansammlung von stereotypen Handlungssträngen und Personen etwas Interessantes – von Bertoluccis Libido mal abgesehen?

Alles an diesem Film ist lieblos. Und zu aller erst sind es seine Figuren. Da ist ein Ratpack in einer herrlichen Villa in der schönen Toscana, allesamt zusammengeschnitzte Charaktere ohne jeglichen Zusammenhang, die nur dazu dienen, die "Geschichte" dahin zu treiben wo sie eigentlich hin will: zum finalen Fick. Denn darum gehts hier doch wohl: Um die Entjungferung Liv Tylers (Ja, so!). Dann haben wir da ein Script, das sich nicht mal die Mühe macht, auch nur in Ansätzen logisch zu wirken. Und zu schlimmer Letzt auch noch eine Reihe von Knallchargen, die versuchen, Schauspieler zu spielen. (Bei Jeremy Irons mache ich da eine Ausnahme, obwohl selbst der hier für seine Verhältnisse schwach ist.)
Übrigens ist diese ganze Heile-Welt-Scheiße, die uns da präsentiert wird, nicht nur hochgradig unlogisch, sie ist auch politisch zweifelhaft. Mach aus dem Regisseur einen Afrikaner und du hättest Colonialism-TV in andersrum. Das nur als fixer Gedanke.
rocknrollriot - 23. Nov, 15:45

nachtrag

Um genau zu sein: Ich diskreditiere ihn aufgrund der Diskrepanz seiner Ästhetik und seiner Geschichte.

und genau da greift auch meine kritik:
für mich ist gerade die dissonanz von interesse, ein harmonisches bild-text gefüge resultiert in den meisten fällen in der gähnenden langeweile des "alles-schon-malirgendwie-gesehen-habens"...:(

Ich betreibe hier keine ausgewogen-wissenschaftliche Filmanalyse, sondern die Schilderung eines subjektiv-gefärbten Filmerlebnisses. Hätte ich den Anspruch, vorzugehen, wie du es forderst, ich schriebe das nicht in einem Blog. Das sollte aber eigentlich klar sein.

schon klar, aber deine formulierungen schreien geradezu nach verbindlichkeit. wenn subjektiv, dann richtig....
( "ich" statt "man" wäre ein anfang, vielleicht hier und dort ein "in meinen augen" oder ein vorsichtiger konjunktiv...;-) )

Gehts ne Ecke kleiner, büdde? Das "bild-text-ton-gefüge" heisst bei mir Film.

genau. und eben nicht buch. oder literatur. oder sonstwas.

Dafür sage ich nicht "werk", wenn ich keine Fabrik meine.

und ich nicht nicht substanz, wenn ich keine ahnung habe, was ich meine....;-)
aber die kunstdebatte werd ich hier nicht aufwärmen....jeder wie er mag.

Im Ernst: Das mit der "Weichzeichner-Erotik" ist soweit hergeholt nicht.

david hamilton ist weichzeichner-erotik.
aber ich verstehe worauf du hinauswillst.
ich persönlich mag den 70ies sleaze. auch emanuelle.
und den ganzen anderen krempel. anspruch ist etwas,
was ich selber an ein werk (da isses wieder)
herantrage. von daher halte ich nur sehr wenig von (leit-)kulturellen kategorievorstellungen der sorte kunst/kitsch.

Wo war jetzt die doppelte Dopplung noch gleich? Ich argumentiere nämlich durchaus und wiederhole das auch gerne noch mal.

weichzeichner-erotik impliziert anspruchslosigkeit,
missionarstechnisch vögeln die spießer, die wiederum nicht für ihr kulturelles feingefühl bekannt sind.
viele wörter, ein gedanke. eigentlich schön, was mich wirklich stört ist die fiese abschiebung in ein lager, wo der film definitiv nicht hingehört. und dann mit dieser nachhaltigkeit....


"an dem punkt holen dich deine vorwürfe selber ein."

Meine Vorwürfe holen mich ein? Inwiefern?

style over substance.
schönes stilgefüge für eine aussage, die mit einem
wort erledigt sein könnte.

Mal eben zum Film: Was macht diesen für dich so verteidigenswert? Wo siehst du in dieser kruden Ansammlung von stereotypen Handlungssträngen und Personen etwas Interessantes – von Bertoluccis Libido mal abgesehen?

Alles an diesem Film ist lieblos. Und zu aller erst sind es seine Figuren. Da ist ein Ratpack in einer herrlichen Villa in der schönen Toscana, allesamt zusammengeschnitzte Charaktere ohne jeglichen Zusammenhang, die nur dazu dienen, die "Geschichte" dahin zu treiben wo sie eigentlich hin will: zum finalen Fick. Denn darum gehts hier doch wohl: Um die Entjungferung Liv Tylers (Ja, so!). Dann haben wir da ein Script, das sich nicht mal die Mühe macht, auch nur in Ansätzen logisch zu wirken. Und zu schlimmer Letzt auch noch eine Reihe von Knallchargen, die versuchen, Schauspieler zu spielen. (Bei Jeremy Irons mache ich da eine Ausnahme, obwohl selbst der hier für seine Verhältnisse schwach ist.)
Übrigens ist diese ganze Heile-Welt-Scheiße, die uns da präsentiert wird, nicht nur hochgradig unlogisch, sie ist auch politisch zweifelhaft. Mach aus dem Regisseur einen Afrikaner und du hättest Colonialism-TV in andersrum. Das nur als fixer Gedanke.

keiner der oben erwähnten aspekte interessiert mich bei der wertschätzung auch nur im geringsten. weder der autor noch eine logische struktur (ob nun inner- oder außerhalb des diegetischen rahmens) noch eine politische verortung des präsentierten machen einen film für mich interessant, oder sehenswert. oder gar schlecht.
im vordergrund steht für mich eine ästhetische strategie, die mich zu überzeugen weiß, die irritiert und mich über den aspekt der sinnlichen wahrnehmung gefangen nimmt; meine vorstellungen angreift, zersetzt, verschiebt, wie auch immer.

mir ging es auch nicht darum, den film zu verteidigen (obwohl ich ihn mag), sondern die konzeption zu kritisieren, mit der du deinen verriss argumentierst.

und der dreamers-mc donalds vergleich scheint mir nicht nur gestelzt. sondern einfältig. oder ist film für dich bedürfnisbefriedigung?

und dreamers kann alles. daher auch die mühe....;-)

txt - 23. Nov, 16:59

"für mich ist gerade die dissonanz von interesse, ein harmonisches bild-text gefüge resultiert in den meisten fällen in der gähnenden langeweile des "alles-schon-malirgendwie-gesehen-habens"...:("

Kann ich nachvollziehen. Dafür liebe ich ja auch Lynch. Der dekonstruiert da sehr genau diese von dir genannten Verhältnisse, was Betrolucci hier aber nicht tut. Betrolucci macht einfach nur schlampige Filme. Jedenfalls so lange bis du mir _anhand des Films_ das Gegenteil beweist. ;)

"deine formulierungen schreien geradezu nach verbindlichkeit. wenn subjektiv, dann richtig.... ( "ich" statt "man" wäre ein anfang, vielleicht hier und dort ein "in meinen augen" oder ein vorsichtiger konjunktiv...;-) )"

Nein. Sorry, aber das ist mir echt zu blöd. Das Medium und der Rubrikentitel machen die persönliche Sichtweise doch schon klar. Da halte ich ein stetes "Ich!"-Rufen für überflüssig. Verbindlichkeit strebe ich indes selbstverständlich schon an, aber im Rahmen meiner eigenen Parameter, heisst, ich lasse mich an dem messen, was ich schreibe.

"ich persönlich mag den 70ies sleaze. auch emanuelle. und den ganzen anderen krempel. anspruch ist etwas,
was ich selber an ein werk (da isses wieder) herantrage. von daher halte ich nur sehr wenig von (leit-)kulturellen kategorievorstellungen der sorte kunst/kitsch."

Diese Fass brauche ich noch nichtmal aufzumachen. Das macht Bertolucci von ganz alleine. Und es braucht auch keine Kunst/Kitsch-Unterscheidungen um bei der ganzen verdrucksten 70ies-Erotik Spießertum und latenten Sexismus herauszulesen. Das mag dich nicht jucken, mich schon. Dass wir heutzutage diese Filme mit immerhin ironischem Gewinn sehen können, ist zwar gut, ändert aber nichts an den Intentionen. Ich verlange von keinem Regisseur, Sex und Erotik außen vor zu lassen. Was ich aber verlange ist, nicht verarscht zu werden. Und mit diesem Vorsatz treten die Emanuelle-Filme wie auch "Stealing Beauty" an. So gesehen ist mir jeder Hardcore-Porno lieber, weil ehrlicher.

"weichzeichner-erotik impliziert anspruchslosigkeit, missionarstechnisch vögeln die spießer, die wiederum nicht für ihr kulturelles feingefühl bekannt sind. style over substance. schönes stilgefüge für eine aussage, die mit einem wort erledigt sein könnte."

Es wird dich nicht überraschen, wenn ich das anders sehe. Tatsächlich ist das durchaus keine Doppelung. "Weichzeichner-Erotik" steht für mich hier für Zuschauer-Verarsche, dazu habe ich sowohl oben als auch im Text schon etwas geschrieben.

"keiner der oben erwähnten aspekte interessiert mich bei der wertschätzung auch nur im geringsten. weder der autor noch eine logische struktur (ob nun inner- oder außerhalb des diegetischen rahmens) noch eine politische verortung des präsentierten machen einen film für mich interessant, oder sehenswert. oder gar schlecht."

Jaja, reader completes written work, schon klar. Das sei dir ungenommen. Für mich spielt es aber halt durchaus auch eine Rolle, welche Ideologie hinter dem Film steht. Man muss den auteúr nicht vergessen machen, um zu eigenen Interpretationen oder Wertungen zu gelangen.

"im vordergrund steht für mich eine ästhetische strategie, die mich zu überzeugen weiß, die irritiert und mich über den aspekt der sinnlichen wahrnehmung gefangen nimmt; meine vorstellungen angreift, zersetzt, verschiebt, wie auch immer.

Auch hier: richtig! Ich verlange aber von dieser "ästhetischen Strategie" in sich weitgehend schlüssig zu sein. So kann ich z.B. das Dogma-Konzept für Mist halten und trotzdem von Triers Filme immer noch als folgerichtig und "gut" betrachten. Dass sich dort dann Diskrepanzen ergeben ist richtig und gut so. Nichts anderes wäre zu erwarten.

"mir ging es auch nicht darum, den film zu verteidigen (obwohl ich ihn mag), sondern die konzeption zu kritisieren, mit der du deinen verriss argumentierst."

Wir haben aber ganz offensichtlich verschiedene Herangehensweisen. Während du "Subjekt! Subjekt!" schreist und alle Bewertungskriterien in den Wind schießt, gehe ich an den Film von innen heran. Das kann ich nämlich von jedem Film verlangen: Dass er sich selbst zur Diskussion stellt und seine Standpunkte durch die ihm eigene Semantik vertritt. Du machst dich so aber auch unangreifbar: Wo die Kriterien fehlen, kann keine Diskussion ansetzen. Insofern würde mich nach wie vor interessieren, wo du das "Interessante" in diesem Film siehst.

"und der dreamers-mc donalds vergleich scheint mir nicht nur gestelzt. sondern einfältig. oder ist film für dich bedürfnisbefriedigung?"

Oh, Film ist viel, und ja, auch Bedürfnisbefriedigung. Ich halte das Bild nach wie vor für passend.
ftf - 23. Nov, 19:19

Lüsterne alte Männer

Kleine Zwischenfrage: Was findest du persönlich, denn so negativ an lüsternen Altherren Fantasien?
Ich finde dass viele der „alten Haudegen“ ihre lüsternen Fantasien immerhin mit einer gewissen Gediegenheit auf Zelluloid bannen, von der der „Nachwuchs“ oft nur träumen kann. Deswegen gilt für mich auch „Lieber Bertolucci als Bertucci!“

txt - 24. Nov, 19:55

Nun, "Gediegenheit" ist so ziemlich das letzte, was ich von erotischen Phantasien erwarte. Romantik gerne aber Gediegenheit? Das heisst nicht, dass es für mich immer Sex á la "Romance" sein muss, vielmehr erwarte ich hier auch mehr Ehrlichkeit und weniger Heuchelei. Dass alte Männer, die jungen Dingern hinterher sabbern, immer etwas unappetitliches haben, steht ja nun hoffentlich außer Frage.

Aber an welche Filme denkst du denn?
rocknrollriot - 29. Nov, 23:21

2 welten

alloah,
nix für ungut,
unsere ansätze scheinen eben grundverschieden,
ideologische indoktrination ist mir per se suspekt,
zumindest was den kulturellen sektor angeht, da
liegen meine erwartungen definitiv anders...

gediegen?
borowczyk, brass, sarno, dallamano, franco,
zulawski und und und...ganz ohne augenzwinkern.
bis die tage
ciao rocky

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