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Annuals


Annuals

Grad auf Heavy Rotation die Annuals aus North Carolina. Jep, die Bandpage geht grad nicht, aber Infos gibt's beim Label Ace Fu und auf myspace. Beim ersteren einen dritten Free Download und bei letzterem noch einen vierten Track im Stream. Aber "Brother", grad die Nr. 1 im .txt-Radio, bleibt das Highlight und wurde letztens vor einigen Monaten sogar im Infinite Mixtape von Pitchfork gefeatured.

Kurz und unfair II


Zweitverwertung galore. Wir haben bei uns im Radio einen Ordner, in den die Redakteure ihre mp3'ten Vorschläge für die Platte der Woche reinwerfen, damit sich die anderen ein Bild davon machen können, bevor wir uns dann schließlich auf der Redaktionssitzung gegenseitig zerfleischen. Da man sich nicht alles ergooglen kann, habe ich bei meinen Promosichtungen gleich Notizen gemacht. Ein paar schöne Sachen waren dabei:

(Die nicht-offiziellen MP3s bleiben nur für sieben Tage online, bzw. werden auf Verlangen gelöscht.)

F.S. Blumm: Summer Kling

Jazz für dieses Jahrtausend (read: kein Gegniedel, dafür aber mäandernde wie pointierte Sounds). Großartige, sehr akkustisch und bisweilen folkig gehaltene Platte. Gesang beschränkt sich auf Atemgeräusche. Erinnert auch ein wenig an Kammerflimmer Kollektief.
:: Koffer A

Finn.: The Ayes Will Have It

Folkiges Schoegazing mit Elektroesprengseln, Streichern und "Ich leide so sehr"-Gesang. Für einsame Menschen ohne Beischlafmöglichkeit. Jedenfalls der bessere Maximilian Hecker. Bei weitem nicht mehr so poppig wie das Debüt-Album. Plus verfühtes Weihnachtslied ("So There")
:: Electrify

HushPuppies: The Trap

Sixites-angehauchte Gitarrenmusik mit Orgel, zwischendurch etwas punkig.
:: You & Me (Live)
:: Pale Blue Eyes (Live)


Jim Noir: Tower Of Love

Ganz okaye Gute-Laune-Musik mit LoFi-Retro-Gesang, Akkustikgitarren und viel Rauschen. Auf Dauer aber recht eintönig.
:: My Patch


Kangding Ray: Stabil
Typische Raster-Noton-spielt-mit-MaxMSP-Platte. Erinnert stark an Farben bzw. an Carsten Nicolai, Sound- und Klangforschung in minimalst aber doch sehr straight und konzentriert. Zwischendurch sogar ab und zu angedeutete Melodien. Unbedingt mal auf den Studio-Boxen in sehr laut anhören.
:: Nine
:: NN Peakz, Msi, Sub Res und Stabil auf myspace.com

Kinn: Karlshorst

Neue Release des tollen Hamburger Sinnbus Labels. Unverstehbares Voice-Sampling plus Akkustik-Gitarren und Jazz-Schlagzeug, zwischendurch Ausbrüche ins Countryeske, grundsätzlich aber leise-postrockig mit Hang zum elektronischen Experiment und Field-Recordings. Zwischendurch immer wieder extreeem laaangsaaam. Wäre super Hörspielmusik. Auf die Dauer vielleicht etwas zu unstrukturiert. Was für Rauschabstand ;)
:: Lunte (Excerpt)

Mouse On Mars: Varcharz

Machen weiter, wie sie aufgehört haben. Jetzt aber auf Mike Pattons Ipecac-Label (!). Immer noch heftigstes "Wie kriegen wir diesen Sound noch kaputter?", nur noch ein, zwei Drehungen mehr Richtung "krank!". Rückkehr der Breakbeats. Großartiger Krach.
:: I Go Ego Why Go We Go

Nils Petter Molvær: An American Compilation

Eine Art Best-Of (oder besser: Zusammenfassung) des norwegischen Trompeters, der seine Musik (zu Recht) nicht mehr "Jazz" genannt haben will. Ein paar Live-Tracks sind dabei, was man aber kaum merkt. Bisweilen blicken da sogar sowas wie World-Music-Anklänge durch, was mir normalerweise kalte Schauer den Rücken runterlaufen lässt, hier geht das aber klar. Außerdem eine Neubearbeitung von "Nebulizer".
:: Nebulizer (Edit)

Pallin: Bright Moments
Gniedelig-experimentelle Elektro-Akkustik mit u.a. Schifferklavier, Trompete, Geige und Cello von Schweden auf japanischem Improv-Label. Der Promozettel spricht von Sigur Rós und Kammerflimmer Kollektief und das kommt ganz gut hin.
:: Will It Happen To Me?
:: Brooktrickle Creek
:: That Fellow On The Train Who Insisted

The Draft: In A Million Pieces

Nachfolgeprojekt eines großen Teils der großartigen Hot Water Music. File under Post-Hardcore-something also. Mit Chorgesang und weniger Spielereien als auf den letzten beiden HWM-Alben. Lustigerweise offenbar _exakt_ die selben Drum- und Gitarrensounds. Außerdem wieder mit whiskeygeschwängertem Katharsisgesang. Vorraussehbar, aber ich finds gut.
:: New Eyes Open
:: Lo Zee Rose

Yasushi Yoshida: Secret Figure

Neuveröffentlichung eines meiner Lieblingslabels, dem japanischen Noble Records. Ultraruhige, experimentelle Pianomusik, bisweilen vielleicht etwas ins Kitschige reinragend. Kann man sich super als Soundtrack für einen dieser düsteren Ostblock-Kindermärchen-Filme der 80er vorstellen.
:: Picture Of Three Life


Ich dachte eher an ein schüchternes Milchgesicht...




... denn an einen so hübschen Vollbart.

(Und Edith wundert sich, wie das nur sein kann.)

Meine neue Lieblingsband


Über das ganz große kann ich selten berichten. Die wirklich schönsten Momente und Platten bleiben unblogbar. Und so wenig, wie ich euch einen Superlativhaufen zu My Latest Novel heruntergebetet habe, so wenig möchte ich euch zu Malajube sagen. Und wie einst bei MLN nur ein hübsches, wirklich (wirklich!) hübsches Video posten, nämlich jenes zu Pâte Filo von der neuen Platte Trompe-l'oeil:

/>

Mehr kann ich für euch echt nicht tun, weil diese Band einfach viel zu toll ist. Ihr seid dran. Recherchiert, ladet runter, kauft, lauscht. Es soll euer Schaden nicht sein.

mp3 des Monats


The Thermals

Sub Pop bietet uns einen fantastischen Vorgeschmack auf's neue Thermals-Album "The Body, The Blood, The Machine". A Pillar Of Salt heißt das gute Ding und macht weiter mit der Thermals-Tradition einen wirklichen Kracher pro Album zu haben. Ob's diesmal auf LP-Länge auch zum Meisterwekr reicht, wird sich zeigen...

The Rapture: Get Myself Into It


/>

Arts & Crafts



The Black Neon

Einen weiteren Kanada-Bericht erwartet? Leider, diesmal nicht. Gemeint ist das Debüt von Steven Webster a.k.a. The Black Neon. Das in Berlin aufgenomme Stück liefert jene gute Portion psychedlischen Elektropop mit Gitarreneinschlag, die man z.B. bei der neuen Radio Dept.-Platte sträflich vermisst. Und seine Labelheimat fand es bei den von Go! Team und den Pipettes her bekannten Memphis Industries. Was will man mehr?

Z.B. das Video zu TX81Z ...
/>

...oder hier zum Download.

Das alles eine abermals hervorragende Empfehlung der Band To Watch-Kategorie bei Stereogum.

Deutlich besser als der...


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...Vorgänger.

Mixtape #18


Wir machen Euch ein Mixtape (mit der Länge einer CD, man sollte da nicht so kleinlich sein). Abwechselnd. Jeden Tag. Bis das Teil voll ist.



#18
Sonic Youth: What A Waste

aus: Rather Ripped , Geffen/DGC/Interscope/Universal 2006

Eigentlich wollte ich mit Magnétophones "Kel's Vintage Thought" noch ein analog-elektronisches Tanzbarkeitsstatement setzen, aber schlussendlich kam mir doch in den Sinn, darauf hinzuweisen, dass Sonic Youth heuer eine verdammte Großtat vollbracht haben. "Rather Ripped", jawoll. Eine Super-Song-Platte. Wer will, kann gerne sagen, die beste seit "Daydream Nation". Natürlich durch die aktuelle SY-Brille gedacht und mit "Sonic Nurse"-Impulsen versetzt. Ohne O'Rourke diesmal, aber das scheint kein Schaden zu sein. Hier werden Hits vereint. Hits, wie ich sie von SY eigentlich nicht mehr erwartet hätte. Und ganz ähnlich der Freude über die letzte The Fall-Platte bin auch hier überrascht und ganz und gar entzückt, wie eine so alte Band nach so vielen Platten immer noch von Bedeutungslosigkeit so meilenweit entfernt sein kann.

* * *

#01: Ekkehard Ehlers: Frozen Absicht
#02: Candy Bars: The Flood In Your Old Town
#03: John Tejada: The End Of It All (Original Mix)
#04: Amy Millan: Baby I
#05: Robyn: Konichiwa Bitches
#06: Lily Allen: Everything's Just Wonderful
#07: Chromeo: Needy Girl
#08: Boy Kill Boy: Back Again
#09: Dilated Peoples: Back Again
#10: Voxtrot: Four Long Days
#11: [T]ékël: Toufutouflam
#12: Serena-Maneesh: Drain Cosmetics
#13: Prototypes: Who’s Gonna Sing
#14: K.C. Accidental: Residential Love Song
#15: Dendemann: Er so, ich so
#16: Howling Bells: Broken Bones
#17: SebastiAn: Ross Ross Ross

Mixtape #17


Wir machen Euch ein Mixtape (mit der Länge einer CD, man sollte da nicht so kleinlich sein). Abwechselnd. Jeden Tag. Bis das Teil voll ist.



#17
SebastiAn: Ross Ross Ross

aus: Ross Ross Ross (12''), Ed Banger Records 2006

SebastiAn kennt man vielleicht von einigen ganz hervorragenden Remixen für Daft Punk, Cut Copy oder auch die DFA-Leute. Ähnlich wie Justice schafft er es dabei, den Tracks durch seine ganz eigene Cut-Up-Ästhetik das Blut auszusaugen und durch brennendes Benzin zu ersetzen. Die Tracks, die dieser Kerl in die Hände bekommt, werden gnadenlos durch den Fleischwolf gejagt, auf den Kopf gestellt und ordentlich durchgeschüttelt. Vom Original bleibt dabei meist nicht viel mehr übrig als ein paar versprenkelte Melodiefragmente, die gerade mal entfernt noch an das »Original« erinnern. Bei seinen eigenen Tracks scheint SebastiAn ähnlich zu verfahren. Es scheint, als läge den zerklüffteten Songfetzen tatsächlich ein Originalsong zu Grunde, der mit aller Macht zerstört werden muss. Zerstören um wieder aufzubauen. Und mit der Zeit schälen sich dann Strukturen aus dem Sample-Chaos, irgendwann wird das ganze tanzbar.

* * *

#01: Ekkehard Ehlers: Frozen Absicht
#02: Candy Bars: The Flood In Your Old Town
#03: John Tejada: The End Of It All (Original Mix)
#04: Amy Millan: Baby I
#05: Robyn: Konichiwa Bitches
#06: Lily Allen: Everything's Just Wonderful
#07: Chromeo: Needy Girl
#08: Boy Kill Boy: Back Again
#09: Dilated Peoples: Back Again
#10: Voxtrot: Four Long Days
#11: [T]ékël: Toufutouflam
#12: Serena-Maneesh: Drain Cosmetics
#13: Prototypes: Who’s Gonna Sing
#14: K.C. Accidental: Residential Love Song
#15: Dendemann: Er so, ich so
#16: Howling Bells: Broken Bones

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